Zwischen den 11. Februar und dem 22. März 2026 waren unsere
ehrenamtliche Helferinnen und Helfer fast allabendlich im Einsatz, um die Amphibienwanderung an "unseren" drei Wanderstrecken zu betreuen. In Aspach verzichten wir auf das Aufstellen von
Amphibienwanderzäunen und konzentrieren uns bei der Streckenbetreuung auf die abendlichen Hauptverkehrszeiten zwischen 18:30 und 21:00 Uhr. Im Bereich des Fautenhaus besteht zudem die
Möglichkeit, in den Wandernächten die Straße komplett zu sperren. Hiervon haben wir im Gegensatz zu den Vorjahren wieder regelmäßig Gebrauch gemacht. Ein herzlichen Dank hierfür an die Gemeinde
Aspach, insbesondere den Mitarbeitenden des Bauhofes.
Insgesamt waren unsere Ehrenamtlichen an den drei Wanderstrecken "Sandbruch", "Völkleshofen" und "Fautenhau" 65 mal im Einsatz. Bei 140 Einsatzstunden konnten 2.440 Amphibien sicher über die
Straße zu den Laichgewässern geleitet werden. Mit 1.890 Einzeltieren waren die Erdkröten am häufigsten vertreten. Ferner konnten 197 Bergmolche, 163 Teichmolche, 104 Springfrösche, acht
Kammmolche, sieben Fadenmolche und 2 Grasfrösche erfasst werden.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den 18 Helferinnen und Helfer bedanken, die die Amphibienwanderung in Aspach so engagiert und motiviert betreut haben.
Am Samstag, den 7. März 2026 machten wir uns gemeinsam mit engagierten Personen aus Aspach daran, Misteln in Streuobstwiesen in Kleinaspach zu entfernen. Bereits um 10:00 Uhr trafen sich die "Säger" an der Hardtwaldhalle, um die Vorarbeiten zu erledigen. Mit Stangensägen und Hochentaster wurden Misteln auch in großer Höhe entfernt. Das hierbei anfallende Schnittgut war nicht gering. Ab 13:00 Uhr trafen dann die "Handlanger" ein. Deren Aufgabe bestand darin, das Schnittgut zu Häufen zusammen zu tragen. Diese Schnittguthäufen wurden dann vor Ort gehäckselt. Dank dieser gemeinsamen Aktion ist es gelungen, in einem weiteren Streuobstwiesengebiet die Mistel zurückzudrängen und so einen wichtigen Beitrag für den Erhalt dieses ökologisch wichtigen Lebensraumes zu leisten. Alle Helferinnen und Helfer wurden zum Abschluss uznd zum Dank für das Geleistete von der Gemeinde zu einem reichhaltigen Vesper eingeladen.
Im Februar und März machen sich Erdkröte, Spring- und Grasfrosch sowie die
Berg-, Teich-, und Kammmolch auf den Weg zu "ihren" Laichgewässern. Mitunter kreuzen hierbei Straßen ihren Weg. Leider geht der Kontakt mit dem menschlichen Mobilitätsverhalten für die Amphibien
meist tödlich aus.
Wir die NABU-Gruppe Aspach betreuen daher schon seit fast 50 Jahren
verschiedene Amphibienwanderstrecken und sorgen auf diese Weise dafür, dass die Amphibien sicher zu ihren Laichplätzen gelangen.
Aktuell betreuen wir vier Amphibienwanderstrecken in Aspach. Diese befinden sich
bei Völkleshofen, an der Hochstraße im Bereich des Sandbruches, zwischen dem Wüstenbachhof und dem Karlshof sowie entlang des Fautenhaus. Im Jahr 2025 konnten wir hierbei 2.957 Amphibien
einsammeln und sicher über die Straße geleiten.
Auch in diesem Jahr werden wir zur Amphibienwanderung wieder vor Ort aktiv sein. Hierfür benötigen wir noch helfende Hände. Wer uns unterstützen und dieses besondere Naturschauspiel erleben
möchte, meldet sich einfach per E-Mail bei unserem Vorsitzenden Jochen Schäufele. Seine E-Mail lautet [email protected].
Endlich können wir unser neues Programm für das Jahr 2026 präsentieren. Wir bieten wieder ein vielfältiges Programm, welches neben den verschiedenen Landschaftspflegemaßnahmen und Artenschutzprojekten, interessante Führungen und Exkursionen anbietet. Auch für Familien und Kinder bieten wir wieder WALDWERKELN-Termine an. Unser Programm können Sie unter Termine herunterladen.
Am 24. Januar sind wir aktiv in unser NABU-Jahr gestartet und haben fleissig Hand angelegt. In unserem Feldgehölz zwischen Röhrachhof und der Kleinaspacher Kelter haben wir aufkommende Gehölze zurückgeschnitten und einzelne Bäume gefällt sowie Heckenrosen zurückgeschnitten. Auch der dort befindlichen Steinhaufen wurde vom Brombeerbewuchs "befreit". So werden Teilflächen frei und offen gehalten, womit ein abwechslungsreicher Lebensraum erhalten und geschaffen wird. Nach getaner Arbeit versammelten wir uns ums Lagefeuer und erfreuten uns an einer Roten Wurst und Grillkäse.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung haben auch wir eine umfangreiche Stellungnahme zu dem geplanten Windpark "Aspach - Oppenweiler" abgegeben. Wie bereits des öfteren dargelegt, sind für uns alleinig die artenschutzrechtlichen Belange maßgeblich. Mit diesen haben wir uns sehr umfangreich auseinandergesetzt. Dies aus unserer Sicht zu beachtenden Punkte bei diesem Projekt haben wir in unserer Stellungnahme zusammengestellt. Da uns Transparenz sehr wichtig ist, haben wir unsere Stellungnahme auf unserer Internetseite veröffentlicht. Diese kann hier eingesehen und heruntergeladen werden.